Liebe Leser, entschuldigt bitte, dass ich euch so lange auf dem Trockenen gehalten habe. Was ist so passiert?
Ich probiere jedes Wochenende mit Aktivitäten außerhalb von PREDA zu füllen, um noch mehr vom Land zu sehen. Wir lagen bis jetzt an vielen verschiedenen Stränden, bestiegen einen Vulkan, besichtigten Städte und wollen in Zukunft noch weitere Abenteuer erleben. Es ist auffällig zu sehen, wie unterschiedlich die einzelnen Hälften der Philippinen aussehen. Ich flog nach Palawan, eine Insel im Westen der Philippinen, und es war wunderschön dort. Die Natur sieht noch sehr unberührt und atemberaubend aus, eine fantastische Insel. Wir, die Freiwilligen, flogen auch nach Davao City in Mindanao (im Süden der Philippinen). Eine absolute sichere Stadt und das in Mindanao, die Bürgermeisterin hat dort ganz harte Regeln durchgesetzt. Ebenfalls sehr schön, es ist eine sehr weitläufige Stadt, es gibt kein großes Zentrum, sie sieht aus wie ein Streußelkuchen.
Man kann so viele schöne Sachen unternehmen, in Zukunft haben wir uns überlegt ein Dschungel-Überlebenstraining zu absolvieren, wir wollen noch unbedingt Tauchen gehen, auf weitere der gewaltigen Berge steigen und und und. Das zu unseren Wochenendaktivitäten, unter der Woche, nach der Arbeit, gehen wir zusammen mit Freunden Sport treiben, Fußball, Tennis oder Basketball.
Der Entwicklung im Käfer-Projekt, sieht folgendermaßen aus.
Der erste Käfer ist bis Ende der Woche mit den Karosseriearbeiten fertig. Sämtliche Roststellen wurden entfernt und per Handarbeit neue Bleche angefertigt. Wir haben schon mit den ersten Lackierern gesprochen, dass wir anschließend einen professionellen Lackierer einstellen, der den Jungen zeigen wird, wie man lackiert und dies dann an dem Käfer vorführt. Dies dauert dann noch einmal drei Wochen, weil man mehrmals überlackieren und nebenbei Trockenzeiten einhalten muss.
Wir haben uns in den Wochen zuvor auch an unsere ersten Karosseriereparaturen gewagt und mit den Jungen die ersten Karosserie-Bleche gezaubert. Es ist manchmal nicht ganz einfach mit den Jungen zu arbeiten, aber es macht schon Spaß. An einigen Tagen ist es schwierig, sie zu motivieren wenn schwere Arbeiten anfallen oder sich in Geduld geübt werden muss. Aber einige Jungen haben sich so gut entwickelt, dass wir sie fast selbständig arbeiten lassen können z.B. für die Karosseriereparaturen.
Letzte und diese Woche haben die Jungen nicht gearbeitet weil sie sich für einen großes Sportevent vorbereiten müssen, das vom 13. April bis 15.April statt findet.
Dort treffen Hilfsorganisationen aus unserer Region zusammen und tragen Wettkämpfe im Basketball, Volleyball und Brettspielen aus.


